
Datenschutz und Quellenschutz im journalistischen KI-Alltag
Das Interview mit der vertraulichen Quelle ist aufgezeichnet, das Transkriptionstool wartet. Ein Klick und die Aufnahme wird an einen KI-Dienst übertragen. Doch wohin gelangen die Daten? Wer kann darauf zugreifen? Werden sie gespeichert oder für das Training verwendet? Und dürfen Medienschaffende vertrauliche oder besonders schützenswerte Informationen überhaupt an KI-Dienste übermitteln? Wer KI im journalistischen Alltag nutzt, bearbeitet sofort Personendaten – etwa beim Transkribieren von Interviews, Zusammenfassen von Dokumenten, Recherchieren oder Redigieren von Texten. Dabei gelten das schweizerische Datenschutzrecht und der journalistische Quellenschutz auch dann, wenn externe KI- und Cloud-Dienste eingesetzt werden.
Martin Steiger, Anwalt, Podcaster und Unternehmer für Recht im digitalen Raum, zeigt in diesem Webinar, worauf Medienschaffende beim Einsatz von KI achten müssen: Welche Daten dürfen in einen Chatbot oder ein Transkriptionstool? Wann sind Anonymisierung oder andere Schutzmassnahmen erforderlich? Was ist bei KI-Diensten im In- und Ausland zu beachten? Und wie kann verhindert werden, dass der Einsatz praktischer Cloud-Werkzeuge den Schutz vertraulicher Quellen gefährdet?
Nach dem Webinar kannst Du Datenschutzrisiken beim Einsatz von KI besser erkennen und beurteilen, welche Werkzeuge für welche journalistischen Inhalte geeignet sind.
- Personendaten in Chatbots und KI-Werkzeugen: Was darf hinein und wo ist besondere Vorsicht erforderlich?
- Vertrauliche Quellen und sensible Inhalte: Wie können Quellenschutz und redaktionelle Vertraulichkeit auch bei KI- und Cloud-Diensten gewahrt werden?
- KI-Dienste im Ausland: Was beim Einsatz internationaler KI-Dienste zu beachten?
Martin Steiger
Anwalt und Unternehmer für Recht im digitalen Raum
Wann: Donnerstag, 12. November 2026, 17:30 Uhr (90 Minuten)
Wo: Zoom
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Du bekommst eine Bestätigung per Mail. Den Zugangslink schicken wir kurz vor dem Webinar.
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